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Die Ausbildung „dogsphysio nach Sabine Hárrer”

In 20 Monaten werden Sie von einem hochkarätigen Dozententeam zum Hundephysiotherapeuten ausgebildet. Unterrichtet wird nach dem neuesten Stand der Forschung. Die Ausbildung „dogsphysio nach Sabine Hárrer“ ist eine stark praxisorientierte Ausbildung, die Frau Hárrer in Anlehnung an die Physiotherapieausbildung im Humanbereich in den letzten 15 Jahren entwickelt hat und nun als eigenständiges Konzept in Bad Aibling anbietet. Die Ausbildungsschwerpunkte liegen in der Erkennung und Behandlung des muskuloskelettalen Beschwerdebildes des Hundes. Gelenkprobleme, muskuläre Beschwerden sowie neurogene Probleme werden voneinander differenziert, um die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und eine adäquate Therapie abzuleiten.

Ganzheitliche Betrachtung des Hundes

Ausbildungsziel ist, den Schüler zu befähigen, anhand der Anamnese, der Gangbildanalyse, der Untersuchung und durch verschiedener Zusatztests bzw. Techniken die Ursache für die Beschwerden des Hundes zu erkennen und diese erfolgreich zu behandeln. Dabei wird der Hund als Ganzes gesehen. Entscheidend in einer erfolgreichen Behandlung ist, die Zusammenhänge der verschiedenen Körpersysteme und ihre Wechselwirkung zu erkennen um diese anschließend adäquat behandeln zu können.

Clinical Reasoning

Einer der wichtigsten Ziele der Ausbildung ist das Erlernen des Clinical Reasonings. Dabei werden Denk-, Handlungs- und Entscheidungsprozesse des therapeutischen Handelns vermittelt. Das Ziel hierbei ist, das für das Tier bestmögliche Vorgehen im Rahmen der Erkennung und Benennung einer Krankheit (Diagnostik) und deren Therapie (Behandlung) festzulegen. Dazu werden die Lernenden aktiv in den Unterricht eingebunden, um so bestmöglichst auf ihrem Weg zu einem kritisch denkenden und reflektierenden Physiotherapeuten unterstützt zu werden.

Unterricht in kleinen Gruppen

Unterrichtet wird in einer Gruppe mit maximal 15 Teilnehmern. Bestandteil der Ausbildung ist ein schriftliches Zwischenexamen, dessen Ergebnis zur Hälfte ins Abschlussexamen einfließt. Das Abschlussexamen besteht aus einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung. Voraussetzung für das Abschlussexamen ist eine Anwesenheit von 80 Prozent. Nach bestandener Prüfung sind die Teilnehmer nach „dogsphysio nach Sabine Hárrer“ zertifiziert und dürfen mit dem Zertifikat und zugehörigem Logo ihre künftige Praxis ausweisen. Eine Auszeichnung, die Expertise und eine fundierte Ausbildung bezeugt.

Das Wichtigste im Überblick

Veranstaltungsort

B&O Parkhotel, Seminar- und Konferenzhotel Bad Aibling
(Übernachtungsmöglichkeit mit Hund, Infos und Buchung unter www.bo-parkhotel.de)

Ausbildungsdauer

Ausbildung 2022 (September 2022 bis April 2024, insgesamt 20 Monate)
(Wochenendseminare je nach Modul von Freitag oder Samstag bis Sonntag, jeweils von 9:00 bis ca. 17:00 Uhr)

Leistungsumfang

16 Präsenzmodule mit einer Dauer von je 2 bis 3 Tagen, ca. 11 Online-Seminare mit einer durchschnittlichen Dauer von 1,5 Stunden, E-Learning

Kleine Gruppen

mit 12 bis max. 15 Schülern

Bitte beachten

Die Ausbildung ist praxisorientiert und es wird am Hund geübt, deshalb bitte unbedingt eigenen Hund mitbringen.

Die Kursinhalte

Die Ausbildung besteht aus 16 Modulen. Diese können nur im Ganzen gebucht werden. Ausnahme: Zertifizierte Hundephysiotherapeuten können, sofern ein Kursplatz frei ist, Kurse einzeln belegen.

Die Schüler erhalten zusätzlich die Möglichkeit, einen Tag in einer Praxis den Praxisalltag live zu erleben (Praktikumsgebühr 100,00 € pro Tag, zahlbar in der jeweiligen Praxis). Eine Liste mit entsprechenden Praxen wird zur Verfügung gestellt.

Ausbildung 2022

September 2022 bis April 2024, insgesamt 20 Monate

Webinare: Anatomie des Bewegungsapparates des Hundes

  1. Knochensystem (VGLM, HGLM, WS)
  2. Muskelsystem (VGLM, HGLM, WS)
  3. Nervensystem (VGLM, HGLM, WS)

Die Webinare finden an 10 Terminen statt, dienstags um 19:30 Uhr.

Kooperation in der Tiermedizin – Danièle Gerber

Dieser Praxiskurs eignet sich zum Erkennen, welchen Gewinn man erzielt, wenn der Hund Kooperation zur Behandlung (Physio + Osteo.) zeigt. Die dadurch entstehende Zusammenarbeit von Hund und Therapeut ermöglicht uns einen besseren, ungezwungeneren Therapieverlauf. Ein wichtiges Anliegen und Bedürfnis der Referentin ist, dass ein respektvoller Umgang mit unseren 4-beinigen Freunden auch vor dem tiermedizinischen Bereich keinen Halt macht.

Wesentliche Seminarinhalte

  • Deckentraining
  • Entspannungssignal
  • Entspannte Seitenlage
  • Maulkorbtraining
  • Stationstraining
  • Berührungs- und Mobilisationstraining
  • Nutzen von verschiedenen Targets

Anatomie in vivo – Sabine Hárrer

  • Ziele der Palpation
  • Dokumentation der Gewebequalität
  • Palpation des Bewegungsapparates:
    1. Knochenpunkte der Extremitäten und der Wirbelsäule
    2. Gelenke
    3. Rippen/Sternum
    4. Becken
    5. Palpation der Muskulatur der VGLM/HGLM/Rumpf
    6. Lymphknoten
  • aktives und passives Bewegen der Extremitätengelenke und der Wirbelsäule
  • Endgefühle

Spezifische Untersuchung und Behandlung der Muskulatur – Sabine Hárrer

  • orientierende Untersuchung:
    1. Bewegungsausmaß
    2. verändertes Endgefühl
  • spezifische Untersuchung:
    1. Konsistenz
    2. Schmerzhaftigkeit
    3. Längenveränderung
    4. (Kraft?)
    5. Muskelprovokation
  • Massagetechniken:
    1. Therapeutische Effekte der verschiedenen Massagetechniken
    2. Indikationen/Kontraindikationen
    3. Klassische Massage:
      1. Streichung
      2. Schüttelung
      3. Klopfung
      4. Knetung
      5. Zirkelung
    4. Funktionsmassage
    5. Deep Friction
    6. Kolonmassage

Gangbildanalyse – Sabine Hárrer

  • Was ist normal?
  • Gangparameter
  • Gangzyklen
  • Schritt – Trab – Pass – Galopp
  • Lahmheit vs. Lastumverteilung
  • Lahmheitsgrade
  • Hangbein- /Stützbeinlahmheit

Canine Manuelle Therapie (cmt) der Extremitätengelenke – Sabine Hárrer

  • Grundlagen der Manuellen Therapie
    • Gelenkstellung
    • Arthro-/Osteokinematik
    • Konvex-konkav Regel
    • Slack
    • Traktions-/Gleitstufen
    • Kapselmuster
    • Indikationen/Kontraindikationen
  • orientierende Untersuchung
  • Differentialdiagnostik: Gelenk – Muskulatur – Nerv
  • spezifische Untersuchung
    • Bewegungspalpation der Extremitätengelenke
    • Joint play der Extremitätengelenke
    • Spezifische Provokation der Extremitätengelenke
  • Behandlung
    • Schmerzlindernde Behandlung
    • Oszillationen
    • Gelenkmobilisationstechniken (Traktion, Gleiten)

Anatomie/Physiologie – Prof. Dr. Maierl, LMU München

  • Aufgaben und Bestandteile des BG
    • Zellen (ortsständige Zellen, bewegliche Zellen)
    • Matrix
    • Kollagene und elastische Fasern
    • Grundsubstanz
    • Physiologische Be- und Entlastung
    • Pathophysiologie (Degeneration und Alterung)
    • Schmerzphysiologie
  • Strukturen der Funktionseinheit Gelenk
    • Knochen (Aufbau, Funktion, Knochenbildung/Wachstum, Durchblutung, Innervation)
      1. Pathophysiologie (Demineralisierung, Osteoporose, Alterung)
      2. Knochenheilung
    • Gelenkknorpel (Funktion, Aufbau, Durchblutung, Innervation)
      1. Pathophysiologie (Degeneration, Arthrose, Alterung)
      2. Regeneration
      3. Gelenkschmierung
    • Menisken (Funktion, Aufbau, Durchblutung, Innervation)
      1. Pathophysiologie: Degeneration und Traumen
    • Bandscheibe (Funktion, Aufbau, Durchblutung, Innervation)
      1. Pathophysiologie: Degeneration, Alterung, Prolaps, Protrusion.
    • Gelenkkapsel/Bänder (Funktion, Aufbau, Durchblutung, Innervation)
      1. Physiologie: Adhäsion
      2. Pathophysiologie: Degeneration, Alterung, Traumen
    • Synovialflüssigkeit (Funktion, Aufbau)
      1. Physiologie: Produktion und Resorption
      2. Pathophysiologie: Qualitative Veränderungen
    • Knochen-Sehnen-Übergang (Funktion, Aufbau, Durchblutung, Innervation)
      1. Physiologie: spezifische Belastungsreize
      2. Pathophysiologie: Degeneration, Alterung, Traumen
      3. Regeneration
    • Sehnen (Funktion, Aufbau, Durchblutung, Innervation)
      1. Physiologie: Reaktionen auf Belastungsreize und Temperaturveränderungen.
      2. Pathophysiologie: Degeneration und Traumen
    • Muskelphysiologie
      1. kontraktile Elemente der quergestreiften Muskulatur
      2. Muskelrezeptoren
      3. Kontraktionsmechanismus
      4. Kraftentwicklung
    • periphere Nerven (Funktion, Aufbau, Durchblutung, Innervation)
      1. Physiologie
      2. Pathophysiologie
    • Faszien (Funktion, Aufbau, Durchblutung, Innervation)
      1. Physiologie
      2. Pathophysiologie: Degeneration und Traumen

Präparationskurs – Prof. Dr. Maierl, LMU München

Dieser Kurs ist nicht in der Ausbildung inkludiert. Wir haben uns entschlossen ihn hier anzubieten, da wir in der Vergangenheit gemerkt haben, dass es zu einem besseren Verständnis der Anatomie führt, wenn die Schüler die Muskulatur/Organe des Hundes dreidimensional vor Augen haben.
Dieser Präparationskurs gliedert sich – von der Reihenfolge des Lernens betrachtet – ideal in das bisher Erarbeitete ein.
Die Anmeldung erfolgt direkt über die LMU München.

  • Präparation der Anatomie des Bewegungsapparates des Hundes.
    • Tag 1:
      Organe (Bauch-, Beckenorgane); Bauchmuskulatur / Schultergürtelmuskulatur / Bauchorgane / Mittagspause / Schultergliedmaße
    • Tag 2:
      Atmungsmuskulatur (einschließlich Zwerchfell) / Brustorgane: Lunge, Herz / Wirbelsäule, Rückenmuskulatur (HWS, BWS, LWS)
    • Tag 3:
      Beckenorgane (beide Geschlechter) / Beckengürtelmuskulatur / Beckengliedmaße

Canine Manuelle Therapie (cmt) der Wirbelsäule – Sabine Hárrer

  • spezifische Untersuchung der Wirbelsäule
    • Bewegungspalpation der HWS/BWS/Rippen/LWS
    • Joint play der HWS/BWS/Rippengelenke/LWS
    • Provokationstests der HWS/BWS/Rippengelenke/LWS
  • Untersuchung des Beckens
    • Iliumdysfunktion
    • Sakrumdysfunktion
  • spezifische Untersuchung peripherer Nerven
    • Kompression der Nervenwurzel
    • Neurotension
    • Nervenpalpation

Orthopädischer und neurologischer Untersuchungsgang – Sabine Hárrer

  • Orthopädische Untersuchung:
    • Anamnese
    • Inspektion
    • Palpation
    • aktive und passive Bewegungsprüfung mit Endgefühl:
      • VGLM
      • HGLM
      • WS
    • Zusatztests
      • Umfangsmessung
      • Winkelmessung
    • Differentialdiagnostik Gelenk – Muskel – Nerv
  • Neurologischer Untersuchungsgang:
    • Halte-/Stellreflexe
    • segmentale Reflexe
    • Hirnnerven

Medizinische Trainingstherapie (MTT) – Sabine Hárrer

  • Typ 1 und Typ 2 Muskelfaser – was bedeutet das für das Training?
  • Wann ist welcher Muskel aktiv?
  • Training/medizinische Trainingstherapie (MTT)
    • Trainingslehre
    • Superkompensation
    • motorische Beanspruchungsformen
      • Kraft
      • Ausdauer
      • Schnelligkeit
      • Koordination
      • Beweglichkeit
    • Training vs Physiotherapie
      • Ziele der Rehabilitation
      • Planung der Rehabilitation
      • Trainingsgestaltung post – OP
  • Sensomotorisches Training (SMT)
    • Voraussetzungen
    • Ziele
    • Wirksamkeit/Effekte
    • Trainingsinhalte
    • praktische Gestaltung
      • Training der Propriozeption
      • Training der Koordination
    • Wundheilung in der Physiotherapie
    • Erstellen eines allgemeinen Behandlungsplans in Anlehnung an die Wundheilungsphasen
    • Erstellen eines Trainingsplans
      • Therapieziele
      • Übungen/Maßnahmen
      • Reizdichte/-stärke
      • Hausaufgabenprogramm
      • Probebehandlung
      • Re-Test

07.07.2023    (1 Tag, 150,00 €)
Segmentalreflektorik – Patrick Liesting

08.07. – 09.07.2023    (2 Tage, 300,00 €)
Elektrotherapie/Ultraschall – Susanne Arens

  • Grundlagen der Elektrotherapie (z.B. wie verhält sich der Strom im tierischen Körper, wie ist die Leitfähigkeit der Gewebe, was ist dabei zu beachten, wenn ich es am Hund anwende)
  • Indikationen/Kontraindikationen
  • Verschiedene Stromformen, Anwendungen und Wirkprinzipien:
    • Niederfrequente Ströme
    • Galvanik
    • Mittelfrequente Ströme
    • Praxis Elektrodenanlagen
  • Praxis: Im praktischen Teil wird die Anwendung am Hund gezeigt und häufige Krankheitsbilder wie z.B. Bandscheibenvorfälle, Lähmungen, Inkontinenz, Arthrosen, Sehnen- und Bänderschäden, Behandlung post OP und vieles mehr mit den entsprechenden Elektrodenanlagen und Dosierungen durchgesprochen und von den Teilnehmern am Hund geübt

3 Fallbeispiele schriftlich ausarbeiten und einreichen.

14.09. – 15.09.2023    (2 Tage, 476,67 €)
Neurologische Krankheitsbilder – Britta Leupold-Gerbl, Tierärztin

  • neurologische Krankheitsbilder mit Fallbeispielen
  • Zusammenhänge verstehen

16.09. – 17.09.2023    (2 Tage, 476,67 €)
Orthopädische Krankheitsbilder – Daniel Koch, Chirurg, CH

  • orthopädische Krankheitsbilder mit Fallbeispielen
  • diverse OP-Techniken
  • Interpretation Röntgenbilder, CT, MRT

Pathologische Gangbilder – Katja Wagener

  • Funktionelle Anatomie und Pathologie der häufigsten orthopädischen Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Bewegungsapparat
  • Anhand der Gangphasen werden die Gelenkbewegungen und die Wirkung der Muskelarbeit auf das Skelett erarbeitet.
  • Wie setzen sich Stand und Gang zusammen? Wie wird die Kraft der Muskulatur übertragen um schließlich zu einem Schritt, Trab oder Galopp zu werden?
  • Entstehung, Klinik, Operationsmethoden und Relevanz für die aktive Physiotherapie anhand von Beispielen.
  • konventionelle Therapie vs Operation
  • Was verändert sich durch eine Operation? Konsequenzen?
  • Welche Kräfte wirken jetzt anders? Auf was ist in Zukunft zu achten?
  • Videos pathologischer Gangbilder unterstützen das Verständnis für die Veränderungen
  • Praktische Anwendung des Unterwasserlaufbandes
  • Pathologie Grundlagen Orthopädie
    • Welche Arten an Erkrankungen gibt es und welchen Bezug haben Sie zur Physiotherapie?
    • Wie entstehen Krankheiten?
  • Pathologie der Vorder-/Hintergliedmaßen
    • Entstehung
    • Klinik
    • Operationsmethoden
    • Relevanz für die Biomechanik/Dynamik und der Physiotherapie anhand von Beispielen
  • Pathologie der WS und Rumpf Orthopädie
    • Entstehung
    • Klinik
    • Operationsmethoden
    • Relevanz für die Biomechanik/Dynamik und der Physiotherapie anhand von Beispielen
  • Innere Erkrankungen
    • Innere Erkrankungen mit Relevanz zur Physiotherapie

Grundlagen der Biomechanik und Biodynamik „an Land“ – Katja Wagener

Biomechanik im Unterwasserlaufband und beim Schwimmen – Katja Wagener

Funktionelle Anatomie des Hundes und Entwicklung der Bewegung –
Prof. Dr. Dr. h. c. Martin S. Fischer

Ziel des Kurses ist ein funktionelles Verständnis der Anatomie des Hundes, um gemeinsam darüber nachzudenken, wo es zu Dysfunktionen kommen kann. Und alles beginnt mit einer eingehenden Darstellung der Strukturen des Bewegungsapparates. Das Bindegewebe wird als grundlegendes Gewebe besprochen und deutlich gemacht, dass Faszien nur eine Spezialisierung des Bindegewebes sind ebenso wie Knochen auch nur mineralisiertes Bindegewebe ist. Besonderer Wert wird auf die Beschreibung dessen, was ein Muskel eigentlich ist, gelegt, wie ist dieser aufgebaut, wie funktioniert er und welche nicht nur motorischen Funktionen haben Muskeln.

Im Zusammenhang mit der laufenden Studie „Gangwerkentwicklung“ stellt sich auch die Frage, wie sich der Bewegungsapparat nachgeburtlich entwickelt, wie sich das Längenwachstum vollzieht und das Zusammenspiel von Muskeln und Knochen entsteht. Die Fortbewegunng des adulten Hundes bei verschiedenen Hunderassen und die Prädisposition für bestimmte pathologische Veränderungen wird selbstverständlich referiert werden.

Präparationskurs – Prof. Dr. Maierl, LMU München

Dieser Kurs ist nicht in der Ausbildung inkludiert. Wir haben uns entschlossen ihn hier anzubieten, da wir in der Vergangenheit gemerkt haben, dass es zu einem besseren Verständnis der Anatomie führt, wenn die Schüler die Muskulatur/Organe des Hundes drei dimensional vor Augen haben.
Dieser Präparationskurs gliedert sich – von der Reihenfolge des Lernens betrachtet – ideal in das bisher Erarbeitete ein.
Die Anmeldung erfolgt direkt über die LMU München.

  • Zentrales und peripheres Nervensystem – detaillierte Ausschreibung folgt.

Patienten behandeln – Sabine Hárrer

  • Jeder Schüler wird an einem „echten“ Patienten selbstständig – unter Aufsicht – einen kompletten Befund durchführen.
  • Besprechung

Einführung in die Neurodynamik – Sabine Hárrer

In diesem Kurs lernt der Therapeut Verklebungen der neurogenen Strukturen zu erkennen, zu behandeln und von nicht neurogenen Strukturen zu differenzieren.
Der Therapeut wird in der Lage sein – vor allem im peripheren NS – Kausalketten herzuleiten und einen entsprechenden Therapieplan zu erstellen.

Kursinhalt:

  • Neurobiomechanik
  • Indikationen und Kontraindikationen
  • Mechanosensitive Veränderung oder Leitungsproblem?
  • Behandlung von peripheren Nerven, Rückenmarks- und Gehirnhäuten
  • Testen der Nervenmobilität für den Rumpf sowie für UE und OE
  • Palpation und manuelle Mobilisation der peripheren Nerven
  • Auswertung der Behandlungsresultate

19.04.2024    (1 Tag, 150,00 €)
Marketing in der Physiotherapie – Johanna Grad

  • Wie stelle ich mich auf unterschiedlichen Social-Media-Plattformen mit meiner Praxis dar

20.04. – 21.04.2024    (2 Tage, 300,00 €)
Refresher/Prüfung – Sabine Hárrer

  • Refresher
  • Schriftliche Prüfung
  • Praktische/mündliche Prüfung

Da wir unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienen, erfüllen wir die Voraussetzungen für eine Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst. bb UStG.