Warum der Winter eine Belastungsprobe für Hundegelenke und Muskulatur sein kann
Der Jahresanfang hat es nochmal so richtig in sich: Kälte, Nässe, Eis und Schnee(matsch) schlagen nicht nur uns Zweibeinern aufs Gemüt. Auch unsere Hunde haben mitunter mit diesen Wetterbedingungen zu kämpfen. Sie sorgen für eine verstärkte Belastung von Gelenken, Muskelverspannungen und Steifheit. Gerade im Winter treten Muskelverspannungen beim Hund und Gelenksteifheit häufiger auf.
Reduzieren wir nun die Anzahl oder Dauer der Gassigänge, machen wir das Problem nur noch schlimmer. Die Muskelmasse nimmt ab, die Gelenkschmiere reduziert sich und die Beweglichkeit lässt nach. Keine guten Voraussetzungen für einen fitten und starken Bewegungsapparat Ihres Hundes. Besonders kritisch ist die nasskalte Wetterlage übrigens für Seniorenhunde, Hunde mit Vorerkrankungen wie Arthrose oder HD und ED sowie Vierbeiner nach einer OP. Vor allem Arthrose beim Hund kann sich bei Kälte deutlich verschlechtern.
Zeit, dagegen anzugehen – wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihrem Hund gerade in kalten Zeiten etwas Gutes tun können, sei es mit Alltagstricks, Physiotherapie oder wohltuenden Anwendungen. Eine gezielte Hundephysiotherapie im Winter kann helfen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten. Wir bringen Ihren Hund schmerzfrei und vital durch die kalte Jahreszeit.
Welche Gefahren drohen Hunden bei Kälte?
Die Monate des Jahresanfangs können nochmal eine echte Belastungsprobe für die Hundegelenke und -muskulatur darstellen. Oftmals sehen diese sich dann noch konfrontiert mit:
• Kalter Luft und Kälte: Die Muskulatur Ihres Hundes beginnt zu zittern, um die Temperatur aufrecht zu erhalten. Die Folge können Verspannungen sein; die Gelenke erscheinen steif.
• Glatten, rutschigen Böden: Das Verletzungsrisiko für Ihren Hund steigt
• Unregelmäßiger oder reduzierter Bewegung: Wer vermehrt zuhause bleibt, statt dem Wetter zu trotzen, riskiert eine Verschlimmerung von Verspannungen oder Gelenküberlastungen durch Muskelabbau, fehlende Beweglichkeit und einen Mangel an Gelenkflüssigkeit
• Schonhaltung bei Gelenkschmerzen durch Kälte: Das Risiko für Fehlbelastungen, Asymmetrien und eine Verschlechterung dezenter Symptome erhöht sich
Diese Faktoren begünstigen langfristig Gelenkschmerzen beim Hund und chronische Beschwerden.
So weit muss es aber gar nicht erst kommen. In unserer Praxis für Tierphysiotherapie in Aschau im Chiemgau und Kolbermoor arbeiten Expertinnen zusammen, um Ihren Hund sicher und gesund durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Unsere Hundephysiotherapie in Bayern richtet sich individuell nach den Bedürfnissen Ihres Vierbeiners. Informieren Sie sich gerne auf unserer Website über unser Angebot oder kontaktieren Sie uns für ein erstes Beratungsgespräch.
Tierische Bewegungs- & Physio-Tipps für den Winter
Zunächst geben wir Ihnen gerne Tipps und Tricks an die Hand, mit denen Sie Ihren Hund gut durch den rauen Jahresanfang begleiten.
Regelmäßige, angepasste Bewegung
Kürzere Spaziergänge sind in Ordnung, wenn die Gesamtdauer am Tag erhalten bleibt. Legen Sie dafür häufiger kurze Gassirunden ein. Zu etwas milderen Tageszeiten verlängern Sie die Hunderunde dann gerne.
Alternativ bieten sich kleine Indoor-Einheiten an. Regelmäßige Bewegung für Hunde im Winter ist entscheidend für die Gesundheit von Gelenken und Muskulatur.
Es gibt tolle Möglichkeiten für Beschäftigung mit dem Hund in den eigenen vier Wänden. Wir zeigen Ihnen gerne ein paar Übungen für zuhause. Sprechen Sie uns einfach bei Ihrem nächsten Termin darauf an.
Tipp: Für sichere, gelenkschonende Bewegung vermeiden Sie Treppen und wählen Sie Wege, die frostsicher oder zumindest nicht rutschig sind.
Kräftigung & Mobilisation – gezielt und gelenkschonend
Übungen zur Muskelstabilisation, etwa mit dem Balance-Pad, sind jetzt Gold wert. Sie verbessern das Körpergefühl Ihres Hundes, seine Koordination und verhelfen ihm zu einem unfallfreien Gehen auch bei Kälte und Glätte. Das ist besonders hilfreich bei Gelenkproblemen und Arthrose beim Hund.
Achtung: Setzen Sie auf sanfte Mobilisation statt überfordernder Belastung. Das gilt besonders, wenn Ihr Hund mit Gelenkerkrankungen zu kämpfen hat oder bereits zu den Senioren zählt.
Thermo- & Wärmeanwendungen
Besonders angenehm zur kalten Jahreszeit sind Wärmeanwendungen für den Hund. Seien es Wärmepackungen, warme Liegeplätze im Haus (Thermodecken) oder die Rotlichttherapie, die wir in unserer Praxis für Hundephysiotherapie anbieten: Ihr Hund – und sein Bewegungsapparat – wird es Ihnen danken. Wärmeanwendungen sind auch ein bewährter Bestandteil der Physiotherapie bei Arthrose beim Hund.
Merke: Wärme hilft sehr gut, die Muskulatur zu entspannen und Gelenke zu lockern – ein riesiger Vorteil insbesondere vor dem Spaziergang oder der Mobilisationstherapie. Sie fördert die Durchblutung und lindert Steifheit und ist damit ein geeignetes Hilfsmittel bei chronischen Gelenkproblemen beim Hund.
Massage und manuelle Therapie
Eine wohltuende Lockerung der durch Kälte verspannten Muskulatur erreichen wir auch mit verschiedenen Methoden der Physiotherapie für Hunde. Die manuelle Therapie oder gezielte Massagen fördern die Durchblutung, lösen tiefsitzende Verspannungen und steigern das Wohlbefinden Ihres tierischen Begleiters. Gerade im Winter ist die manuelle Therapie beim Hund eine wertvolle Unterstützung.
Hydrotherapie / Unterwasserlaufband als Winter-Allrounder
In unserer Physiotherapie-Praxis für Hunde in Bayern greifen wir immer gerne auf die Vorteile des Unterwasserlaufbands zurück. Das Unterwasserlaufband für Hunde ist besonders im Winter eine gelenkschonende Trainingsmöglichkeit.
Die Hydrotherapie entlastet die Gelenke Ihres Hundes, da das Körpergewicht weniger stark auf ihnen lastet, wenn er sich im Wasser bewegt. Sinnvoll ist diese Therapieform nicht nur für Hunde mit Arthrose, sondern auch nach Operationen und Verletzungen oder bei generellen Gelenkbeschwerden.
Mithilfe eines sanften Wasserwiderstands trainieren wir die Muskulatur Ihres Vierbeiners – auch die tieferen Schichten – für eine dauerhafte Verbesserung von Kraft, Kondition und einem gleichmäßigen Bewegungsablauf. Und selbst wenn draußen die Temperaturen sinken, muss Ihr Hund nicht auf das Vergnügen im Wasser verzichten: Auf dem wohltemperierten Unterwasserlaufband ist ein Training das ganze Jahr über möglich.
Schon gewusst? Wassermassage und hydrostatischer Druck wirken schmerzlindernd, helfen bei Schwellungen und Entzündungen, fördern die Durchblutung sowie den Lymphabfluss – ideal bei Arthrose, Überlastung, steigendem Alter oder Muskelabbau im Winter.
Sie sehen: Das Unterwasserlaufband für Hunde ist besonders im Winter eine gelenkschonende Trainingsmöglichkeit.
Warum gerade jetzt ein Besuch in der Hundephysiotherapie sinnvoll ist
Viele unserer Geräte und die von uns angebotenen Techniken wie Wärme, Massage oder Hydrotherapie wirken speziell bei kältebedingten Problemen wie Muskelsteifheit, Gelenkschmerzen und Bewegungsmangel. In unseren Praxisräumen in Aschau im Chiemgau und Kolbermoor ermöglichen wir eine individuelle Anpassung der Therapie an Alter, Gelenkstatus, Gesundheit, Kondition und Vorgeschichte Ihres Hundes.
Sie dürfen uns nicht erst bei bestehenden Problemen besuchen, sondern gerne auch zur Prävention: Muskelabbau und Gelenkverschleiß lässt sich frühzeitig entgegenwirken, um die langfristige Gelenkgesundheit Ihres Vierbeiners zu erhalten.
Unsere Angebote für Sie und Ihren Hund zur kalten Jahreszeit:
• Erstuntersuchung & Befund (Gelenkstatus, Muskulatur, Mobilität)
• Kombination aus Wärme und Massage zur Muskelentspannung
• Unterwasserlaufband-Sitzungen je nach Bedarf und Vorliebe Ihres Hundes
• Ergänzende manuelle Therapie & Mobilisation
• Spielerische Übungen in Gruppen oder einzeln
• Individueller Heimübungsplan & Empfehlungen für zuhause
• Kontinuierliche Kontrolle & Anpassung – begleitend durch die jeweiligen Jahreszeiten
Vereinbaren Sie jetzt einen Check-up in unserer Physiopraxis für Hunde, damit Ihr tierisches Familienmitglied mobil, schmerzfrei und fit durch die kalte Jahreszeit kommt.
